Musikalischer Adventsgottesdienst am Sonntag

211210 Wir laden herzlich zu einem musikalischen Gottesdienst am kommenden Sonntag, den 12. Dezember 2021 um 10 Uhr in die Auferstehungskirche am Kurpark ein.

Der musikalische Gast des dritten Adventssonntags ist die Blockflötistin Elisabeth Schwanda, die als Meisterin des virtuosen Spiels aber gleichzeitig auch der „goldenen Töne“ berühmt ist. Erklingen wird u.a. der Lobgesang der Maria für Blockflöte Solo von Jacob van Eyck. Für den Gottesdienst gilt die 3-G Regel.

Absage des Oratoriums

Kantor József Opicz teilt zudem mit, dass die für den 4. Advent (19.12.2021) geplante Aufführung des Oratoriums „Messiah“ von G.F. Händel schweren Herzens abgesagt und auf den Frühling 2022 verschoben werden muss. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis!

 

Konzertlesung spendete Trost und Zuversicht

Glücklich und dankbar genießen Gerlind Tautorus (von links), József Opicz und Antje Illeson den minutenlangen Applaus des Publikums am Ende der Veranstaltung.Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Momente mit Musik“ hat eine besondere Konzertlesung am letzten Sonntag im Kirchenjahr zahlreiche Zuhörer angezogen. In dem neunzigminütigen Programm aus Musik, Lesung und Gesang riefen die Organisatoren die Endlichkeit irdischen Lebens in Erinnerung und verwiesen zugleich auf das Versprechen Gottes, den Menschen in Bedrängnis und Zeiten der Prüfung beizustehen.

So war dieser Konzertabend, den Begrüßungsworten zufolge, nicht nur als Trost für die Trauernden und Verzagten gedacht. Sondern er schuf auch einen einladenden Raum für die Zuhörer, sich in stimmungsvolle Musik und tiefgründige Texte zu versenken. „Denn wir wünschen uns, dass Sie alle zuversichtlich nach Hause gehen werden“, schloss Kantor József Opicz seine Begrüßungsworte.

Kaum hatten die Glocken der Auferstehungskirche ausgeläutet, eröffnete die Violinistin Gerlind Tautorus in die erwartungsvolle Stille hinein mit einem andächtigen Adagio aus einer Sonata von Johann Sebastian Bach. Im weiteren Verlauf des Abends stellte die im Kirchenkreis hoch geschätzte Musikerin immer wieder ihr Können unter Beweis: Da gab es beeindruckende Soli genauso wie stimmungsvolle Duette, bei denen Kantor József Opicz die Geigerin am Klavier begleitete.

Die Stimme des Abends aber war Antje Illeson. Die professionelle Sprecherin, die zuletzt beim Literaturgottesdienst „Begegnung mit Bäumen“ im Jahr 2020 zu erleben gewesen war, hatte auch diesmal eine einfühlsame Auswahl an Liedtexten, biblischen Passagen und Gedichten vorgetragen, um das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven anzuleuchten. „So nimm denn meine Hände“, verfasst von der Dichterin Juli von Hausmann, hat als Lied im Evangelischen Gesangbuch Eingang gefunden. Jetzt aber wurde es nicht gesungen, sondern Antje Illeson sprach die Verse – mit fester, klarer Stimme. Und machte damit in besonderer Weise den Blick frei für das tiefe Glaubensbekenntnis, das den Kern dieses Kirchenliedes ausmacht. Mit leisem Strich führte Gerlind Tautorus im Hintergrund durch die Melodie. Im weiteren Verlauf des Abends hat Antje Illeson in gleicher Weise Paul Gerhards „Befiehl Du Deine Wege“ und „Weiß ich den Weg auch nicht“ von Hedwig von Redern rezitiert, nachdem es zuvor einen Einblick in die schicksalhaften Umstände gegeben hatte, die dem Entstehen der Liedtexte vorausgegangen waren.

 

19 Uhr in der Auferstehungskirche am Kurpark

211113 BuBDie Evangelische Kirchengemeinde Bad Oeynhausen-Altstadt lädt zu einem Gottesdienst am Buß- und Bettag, dem 17. November ein. “Reichweite Frieden“ ist das Thema.

Wie weit reicht der Frieden? Diese Frage hat eine weltweite Dimension und sie führt in jeden persönlichen wie auch politischen und gesellschaftlichen Bereich. Dieser Frage geht auch die diesjährige Ökumenische Friedensdekade der Kirchen nach, an deren Ende der Buß- und Bettag steht.

"Ein Bittgottesdienst für den Frieden tut Not. Und der Frieden Gottes, um den Menschen täglich bitten, braucht unser menschliches Handeln, um seine Wirkung zu entfalten, um Hoffnungen und Wege in die Zukunft zu finden", erklärt Pfarrer i. R. Peter-Michael Voß.

Auch die Nachbargemeinden in Bad Oeynhausen sind herzlich zu diesem Gottesdienst eingeladen, der am Mittwochabend um 19 Uhr in der Auferstehungskirche am Kurpark unter den entsprechend geltenden Corona-Bedingungen beginnt.

Theaterpädagogin Denise McConnell begeistert beim „Forum im Foyer“

211113 211112 Forum im FoyerUm die Fallstricke und Tücken der alltäglichen Kommunikation drehte sich der Abend „Achtung, explosiv“ aus der Reihe "Forum im Foyer" der Altstadtgemeinde.

„Während ich die Worte 'Achtung explosiv' ausspreche, werden im gleichen Moment auf unterschiedliche Weise acht Millionen Botschaften verschickt, so viele wie nie zuvor. Aber Verständnis und Verständigung werden immer schwieriger, obwohl sich viele danach sehnen. In der Kommunikation kann viel Gutes und viel Schlechtes passieren. Wir wollen uns heute die Dynamiken anschauen“, sagte Anna-Lena Köhler, Erwachsenenbildungsreferentin in den Evangelischen Kirchenkreisen Vlotho und Herford.

Theaterpädagogin Denise McConnell aus Hamm begann ihr Referat mit einem Zitat aus dem Theaterstück „Geschlossene Gesellschaft“ von Jean-Paul Sartre: „Die Hölle, das sind die anderen.“ „Das ist so schön negativ und zeigt Gründe für Kommunikationsprobleme. Das ganze Theaterstück ist ein gutes Beispiel für Isolation und destruktives Verhalten“, sagte sie. Anhand des Beispielsatzes „Dein Schreibtisch ist ja total aufgeräumt“ fragte sie die Zuhörer, wie diese Aussage bei ihnen ankommt, und erläuterte das Vier-Ohren-Modell von Friedemann Schulz von Thun. „Man hört einen Satz auf der Sachebene, der Beziehungsebene, der Selbstoffenbarung und dem Appell“, so die Referentin. Sie riet, bei einer Sachinformation auch stimmlich und körperlich zu zeigen, dass diese rein sachlich gemeint ist. „Im Zweifel hilft nachfragen“, forderte sie die Anwesenden auf.

 

Literaturgottesdienst in der Auferstehungskirche am

211112 211109 LiteraturgottesdienstZum 45. Mal lud das Team des Literaturgottesdienstes zu einem Gottesdienst mit literarischem Hintergrund in die Auferstehungskirche am Kurpark. Literarisch drehte sich alles um den Roman „Corpus Delicti – Ein Prozess“ von Autorin Juli Zeh aus dem Jahr 2010.

Die knapp 80 Besucherinnen und Besucher des Gottesdienstes erhielten Einblicke in das Buch und die Themen Gesundheit und das Bewusstwerden der Wichtigkeit der persönlichen Gesundheit. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von Kreiskantor József Opicz.

Zum Roman: Protagonistin Mia Holl trauert um ihren Bruder, der aufgrund einer fehlgeleiteten Anklage im Gefängnis Selbstmord beging. Bewacht von der im Roman herrschenden Gesundheitsdiktatur wird auch Mia im Verlauf des Romans angeklagt, da sie sich gegen die Vorgaben und Ideologien hinweggesetzt haben sollte. Sie versucht den Fall aufzuklären und die Unschuld ihres Bruders zu beweisen, was ihr im Verlauf des Romans gelingt. Dadurch wird sie Staatsfeindin und muss Qualen durch das Regime erleiden.