Die Passionszeit besinnlich und nachdenklich beginnen

191022 opitz211124 OrgelpfeifeAm Aschermittwoch, 2. März, laden wir ein, die Passionszeit musikalisch mit einer liturgisch geprägten Orgelvesper um 19 Uhr in der Auferstehungskirche am Kurpark zu beginnen. Es spielt unser Kantor József Opicz. Zwischen den Orgelstücken liest Pfarrer i.R. Peter-Michael Voss geistliche Texte.

Orgelkonzert nächsten Sonntag

220208 Archivfoto Orgelpfeife AuferstehungskircheAm kommenden Sonntag, den 13. Februar um 19 Uhr darf sich das Bad Oeynhausener Publikum auf ein Orgelkonzert in der Auferstehungskirche am Kurpark freuen.  Kreiskantor József Opicz wird die Ott-Orgel noch einmal vor der Passionszeit mit vollem Klang zu Gehör bringen, bevor sie in diesem Jahr renoviert wird.

Das Thema Fasching wird durch interessante Orgelliteratur vom Barock bis zur Gegenwart musikalisch dargestellt. Es erklingen Werke von J. S. Bach, C. Franck und Zs. Gárdonyi. József Opicz wird mit Wortbeiträgen zu den Musikstücken das Konzert ergänzen.

Zu dieser Veranstaltung ist der Eintritt frei. Kantor József Opicz hofft aber auf finanzielle Unterstützung zur Renovierung der Orgel in Spendenform. Weitere Infos zur Orgelsanierung finden Sie auf hier. Orgelkonzert findet nach 2G-Regeln mit FFP2-Maske statt. Der Einlass ist ab 18.30 Uhr gestattet. Herzliche Einladung!

 

“Flauto E Voce” - Musiker machen das Licht im neuen Jahr hörbar

220203 220102 Flauto E Voce 7Klangvolle Töne, harmonische Klänge und die besondere Stimme von Kreiskantor József Opicz erklungen beim Konzert „Flauto E Voce“ am Sonntagabend in der Auferstehungskirche am Kurpark in Bad Oeynhausen. Zu Gast waren neben dem A-Kirchenmusiker auch Elisabeth Schwanda an der Blockflöte und Hans-Martin Kiefer aus Herford an Orgel und Klavier, die gemeinsam für Begeisterung bei den über 100 Konzertgästen sorgten.

Mit der Musik zum neuen Jahr wollten die Künstler das Licht greifbar und hörbar machen. „Das Motto ist Licht. Der Weihnachtsbaum und die Krippe sind extra stehen geblieben, damit wir das Licht greifen können“, sagte Elisabeth Schwanda. Sie spielte verschiedene Blockflöten und zeigte ihr großartiges Können. Sie gilt als eine der angesehensten Künstlerinnen und Lehrkräfte im Bereich alter Musik in Deutschland. Seit 2000 ist sie als Dozentin für Blockflöte und Kammermusik an der Hochschule für Kirchenmusik in Herford tätig. So auch Hans-Martin Kiefer. Der Kantor und Organist in Bünde ist Professor an der Hochschule für Kirchenmusik in Herford und spielte während des Konzertes am Flügel und an der Orgel. Die gemeinsamen Klänge ohne Mikrofon und elektronische Verstärkung erfüllten den Kirchraum und waren perfekt auf den Gesang von József Opicz abgestimmt.

 

Heinz-Hermann Grube spielte zugunsten der Renovierung der Ott-Orgel

SONY DSC„Orgelmusik – nicht nur zur Adventszeit“, unter dieser Überschrift stand am Samstagabend eine weitere Veranstaltung aus der Reihe „Momente mit Musik“, die der Instandsetzung der Orgel in der Auferstehungskirche am Kurpark zugutekommen soll.

Kreiskantor József Opicz, der die Benefiz-Konzerte ins Leben gerufen hatte, kündigte Heinz-Hermann Grube in seiner Begrüßung als „einen großen Namen“ an, dem er vor gut acht Jahren zum ersten Mal begegnet sei. Der studierte Theologe und Kirchenmusiker, seit nunmehr fast dreißig Jahren Kantor an der St.-Andreas Kirche in Lübbecke und Kreiskantor für den dortigen Kirchenkreis, hatte tatsächlich seine musikalische Premiere in Bad Oeynhausen. „Man kennt sich so lange, aber an dieser Orgel habe ich noch nie gespielt“, verriet der 62-Jährige im Vorgespräch. Und so hatte Heinz-Hermann Grube ein feines, handverlesenes Programm für seinen Besuch in Bad Oeynhausen zusammengestellt: mit Schwerpunkt auf Johann Sebastian Bach und die Opulenz der Barockmusik. Doch weil Bach musikalisch durchaus Verwandtschaft mit Felix Mendelssohn Bartholdy habe, wie der Organist erläuterte, hatte er sich auch für dessen Sonate c-Moll op. 65 entschieden und diese ans Ende des Konzerts gesetzt, als romantischen Abschluss der vorweihnachtlichen Einstimmung auf die Ankunft des Herrn.

 

Gast-Organist begeistert beim Orgelherbst

SONY DSCOrgelmusik mit Ohrwürmern“, so war das inzwischen vierte Konzerte der von Kantor József Opicz konzipierten Reihe „Orgelherbst“ überschrieben. Gast-Organist Danny S. Neumann setzte selbst noch ein „O“ hinzu: „Diese Stücke sind allesamt Lieblingsstücke, die ich aus Oberhausen mitgebracht habe“, so der Kantor des Evangelischen Kirchenkreises der Ruhrgebietsstadt. Doch noch ein weiteres großes „Oh“ durfte nicht fehlen: als Ausdruck der Bewunderung nämlich für das gut einstündige Konzert, bei dem der junge Musiker in einem weiten Bogen von barocken Sonaten über romantische Werke bis zu zeitgenössischer Popularmusik auf der Orgel sprichwörtlich alle Register zog, um sein Publikum zu begeistern.

Gut vierzig Zuhörer hatten sich im Kirchenschiff der Auferstehungskirche eingefunden, darunter einige Besucher, die auch bei vorherigen Darbietungen anwesend waren. József Opicz würdigte die kleine „Fangemeinde“ mit freundlichen Worten: „Wie schön, dass Sie unsere Konzerte so gut wahrnehmen“. Der musikalische Hausherr ließ es sich auch nicht nehmen, seinem Gast, langjährigen Studienkollegen und guten Freund für die Mitwirkung bei den Benefizkonzerten zu danken, die der Restaurierung der Ott-Orgel zugutekommen sollen. „Für mich ist es ein bisschen wie ein Heimspiel“, konterte Danny Neumann von der Orgeltribüne aus. Der 29-Jährige war bereits zu anderen Gelegenheiten musikalisch in der Auferstehungskirche zu erleben gewesen. Auch hatte er während seines Studiums an der Hochschule für Kirchenmusik den Gospelchor in Rehme geleitet, bevor er schließlich als Kreiskantor nach Oberhausen ging.