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Die "Kantorei an der Auferstehungskirche" musiziert mit über 90 Sängerinnen und Sängern in Gottesdiensten und Konzerten in der Auferstehungskirche.

Viele Gottesdienste erhalten ihren besonders festlichen Charakter durch das Mitwirken der Kantorei. Dabei wird geistliche Literatur der verschiedenen Epochen - vom Vorbarrock über romantische Werke bis hin zu zeitgenössischer Chormusik - mit oder ohne Solisten, Orchester oder Orgel aufgeführt. Stets steht ein bestimmter Gedanke hinter der Auswahl der im Gottesdienst musizierten Werke.

Herzliche Einladung!

Die Kantorei versteht ist eine offene Gemeinschaft und lädt herzlich zum aktiven Mitsingen ein. Die Proben finden jeden Dienstag in der Zeit von 20.00 bis 22.00 im Dietrich-Bonhoeffer-Haus statt. Chorerfahrung und die Fähigkeit vom Blatt singen zu können sind von Vorteil aber keineswegs Bedingung zur Teilnahme.

Neben dem gottesdienstlichen Singen widmet sich die Kantorei an der Auferstehungskirche der Einstudierung und Aufführung größerer Chorwerke, Passionen und Oratorien.

Kontakt und weitere Infos beim Kantor József Opitz

Gelungener Start in die Konzertsaison

201019_orgelkonzert.jpgZu einer „musikalischen und poetischen Reise durch die Herbsttage“ begrüßte Presbyterin Claudia Hensler die rund etwa 100 Zuhörer am Sonntagabend in der Auferstehungskirche am Kurpark. „Nach einer langen musikalischen Pause ist dieses kurzfristig organisierte Konzert der Start in die Saison 2020/21 und ein Test, wie viele kommen“, sagte Kreiskantor József Opicz.

Mit Johann Sebastian Bachs Präludium in h-Moll begann er das vielfältige Konzert: „Dieses Werk habe ich hier schon einmal gespielt, als Eröffnungsstück für meine Bewerbung 2019“. In einer schwungvollen Orgelimprovisation über Themen des Herbstes ließ er auch Zeilen aus dem Choral „Wir pflügen und wir streuen“ anklingen, der auch zum Erntedankfest gesungen wird. „Die Meditation von Louis Vierne und das Des-Dur Andante aus L'Organiste von César Franck wurden ursprünglich für Harmonium komponiert“, erläuterte der Kreiskantor. „Ich hoffe, die Orgel ist heute ein würdiger Ersatz dafür.“ In seiner Registrierung der tänzerisch bewegten Werke ließ er die Ott-Orgel in der Art eines Harmoniums erklingen. Mit dem festlichen Concerto in h-Moll von Johann Gottfried Walther setzte József Opicz einen strahlenden musikalischen Schlusspunkt.